3 wichtige Dinge über Lebensmittelallergien in Korea

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3 wichtige Dinge über Lebensmittelallergien in Korea

Wenn du vorhast, in Südkorea zu leben oder dorthin zu reisen und bestimmte Lebensmittel nicht essen kannst, solltest du wissen, wie du mit Lebensmittelallergien in Korea umgehst. Die koreanische Küche ist zwar super lecker, aber sie enthält auch viele Zutaten, die allergische Reaktionen auslösen können. Egal, ob du nur leicht empfindlich bist oder lebensbedrohliche Allergien hast, wenn du weißt, wie du mit Lebensmittelallergien in Korea umgehst, kannst du deinen Aufenthalt sicherer und angenehmer gestalten.

1. Arten von Lebensmittelallergien in Korea

Lebensmittelallergien in Korea - Meeresfrüchte (Schalentiere und Krustentiere)

Meeresfrüchte (Schalentiere und Krustentiere)

Eine der häufigsten Lebensmittelallergien in Korea sind Meeresfrüchte. Meeresfrüchte sind ein Grundnahrungsmittel der koreanischen Küche und daher eines der größten Probleme für Menschen mit einer Schalentierallergie. Gerichte wie Haemul Pajeon (Meeresfrüchtepfannkuchen), Jjampong (scharfe Meeresfrüchte-Nudelsuppe) und Ojingeo Bokkeum (scharf gebratener Tintenfisch) enthalten oft Garnelen, Krabben, Muscheln oder Tintenfisch.

Soja

Soja kommt in verschiedenen Formen vor, darunter Sojasauce (Ganjang), fermentierte Sojabohnenpaste (Doenjang) und Tofu. Da Soja eine wichtige Zutat in vielen Suppen, Eintöpfen und Beilagen ist, solltest du beim Essen vorsichtig sein.

Weizen (Gluten)

Weizen und Gluten sind in beliebten koreanischen Gerichten wie Jajangmyeon (Nudeln mit schwarzer Bohnensauce), Kalguksu (handgeschnittene Nudelsuppe), verschiedenen frittierten Speisen und sogar in alltäglichen Gewürzen wie Sojasauce enthalten. Für Leute mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist es wichtig, vorsichtig zu sein. Aber keine Sorge – in unserem Artikel „Dein Leitfaden für glutenfreies Essen in Korea: 5 einfache Optionen” haben wir alles für dich zusammengestellt.

Lebensmittelallergien in Korea - Gedämpfte Eier

Eier

Eier kommen in vielen Gerichten vor, zum Beispiel in „Gyeran-jjim“ (gedämpfte Eier) und „Jeon“ (koreanische Pfannkuchen). Auch wenn sie oft zu sehen sind, können Eier in Soßen und Teigen versteckt sein, also frag lieber mal nach, bevor du sie isst.

Erdnüsse und Nüsse

Obwohl sie kein wichtiger Bestandteil der traditionellen koreanischen Küche sind, werden Erdnüsse und Nüsse zunehmend in Desserts, Fusion-Gerichten und importierten Snacks verwendet. Überprüfe immer die Zutatenliste, insbesondere beim Kauf von verpackten Waren.

Milchprodukte

Milchprodukte sind kein traditioneller Bestandteil der koreanischen Küche, werden aber mittlerweile häufig in Backwaren, Desserts wie Bingsu (geraspeltes Eis) und Getränken verwendet. Cafés und Bäckereien verwenden oft Milch oder Sahne in ihren Produkten.

Sesam (Samen und Öl)

Sesamöl und Sesamsamen werden zum Würzen von verschiedenen Gerichten verwendet, darunter Bibimbap (gemischter Reis) und Suppen. Nicht zu vergessen, dass die meisten Banchan (Beilagen) ebenfalls Sesam enthalten. Dies kann ein leicht zu übersehendes, aber ernstes Allergen bei Lebensmittelallergien in Korea sein.

Fisch

Nicht so häufig, aber wenn du allergisch gegen Fisch bist, solltest du beachten, dass er oft in Brühen, Saucen und Grillgerichten verwendet wird. Selbst wenn ein Gericht vegetarisch aussieht, kann es mit Sardellen- oder Seetangbrühe oder Fischsauce zubereitet sein.

Infografik über Lebensmittelallergien in Korea

2. Wie man mit Lebensmittelallergien in Korea umgeht

Die verschiedenen Arten von Lebensmittelallergien in Korea zu kennen, ist nur der erste Schritt. Um damit umzugehen, braucht es gute Kommunikation und clevere Tools. Wenn du auswärts isst, frag einfach das Restaurantpersonal nach den Zutaten in einem Gericht. Viele Koreaner werden sich immer mehr bewusst, dass sie Lebensmittelallergien haben, vor allem in Seoul und anderen großen Städten.

Ein Satz, den du verwenden kannst:

I eumshige ddangkong deureo isseoyo?

이 음식에 땅콩 들어 있어요?

Enthält dieses Essen Erdnüsse?

Schnellvokabeln für andere Zutaten:

  • uyu (우유, Milch)
  • gyeran (계란, Ei)
  • chamkkae (참깨, Sesam)

Übersetzungs-Apps wie Papago (Naver-App) sind echt hilfreich. Mit der Kamerafunktion kannst du Speisekarten oder Verpackungsetiketten nach Allergenen scannen.

Ein weiterer Tipp ist, eine Lebensmittelallergiekarte in koreanischer Sprache mitzunehmen. Damit kannst du Restaurantpersonal schnell und klar über deine Allergien informieren.

3. Im Notfall

Trotz aller Vorsicht kann es zu Unfällen kommen. Wenn du eine allergische Reaktion hast, begib dich zum nächsten Krankenhaus oder zur nächsten Notaufnahme. Ruf gegebenenfalls den Rettungsdienst unter 119 an. Die Mitarbeiter sprechen möglicherweise nicht immer fließend Englisch, daher kann es hilfreich sein, jemanden mit Koreanischkenntnissen hinzuzuziehen oder deine Allergie-Karte vorzuzeigen.

Bei leichten Symptomen gibt es in den meisten Stadtteilen Apotheken, die rezeptfreie Antihistaminika anbieten. Eine kurze Übersicht darüber, was du in einer Apotheke in Korea kaufen kannst, findest du hier. Bei schweren Reaktionen wie einer Anaphylaxie können jedoch nur Krankenhäuser Adrenalin oder andere Notfallmaßnahmen verabreichen.

Die großen internationalen Kliniken und Krankenhäuser in Seoul haben englischsprachiges Personal und sind gut für schwere allergische Reaktionen ausgerüstet.

Der Umgang mit Lebensmittelallergien in Korea mag zunächst überwältigend erscheinen, aber wir hoffen, dass dieser Artikel dir weiterhilft!

Denken Sie daran, eine Reiseversicherung abzuschließen, wenn Sie über Ihre Schule oder Universität in Korea nicht versichert sind, da diese im Notfall erforderlich ist. Auf unserer Website hier empfehlen wir eine für Kurzreisen.

Für weitere Infos folge dem Blog von Go! Go! Hanguk und kontaktiere uns gerne, wenn du Fragen zum Leben und Lernen in Korea hast.

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